Industrielle Revolution in Kassel

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Posted on 12.06.2006 at 12:01 - <%EntryCommentCount%> Kommentare - Link



KASSEL - AUSSEHEN UND VERÄNDERUNG

Hey!
Wenn es euch interessiert, wie es damals in Kassel aussah,
seid ihr hier genau richtig!
Hier findet ihr Bilder zur äußerlichen Veränderung Kassels,
zur Entstehung von Stadtgebieten und bekannten Plätzen,
sowie Gebäuden in Kassel.
Viel Spaß beim Angucken wünschen euch

Juliane, Anna und Helene :-)




Dies ist eine Karte von der Stadt Kassel um das Jahr 1800.( Bitte auf www.photobucket.com, Kassel_photos
Passwort:kassel gehen. Hier findet ihr die Karte unter  Kassel 1800)



Und hier Kassel heute

Durch die beiden Karten kann man gut erkennen, wie sich die Stadtgebiete im Laufe der Zeit verändert haben:
Die Fulda zum Beispiel hat ihren Nebenfluss verloren und fällt nicht mehr so stark als Grenzfluss
zwischen Kassel Nord- und Kassel Süd- auf. Die benachbarten
 Dörfer Bettenhausen, Kirchdidtmold etc. (auf der Karte nicht dargestellt)
verschmolzen zur benachbarten Stadt Cassel und wurden somit zu Stadtteilen.
Ab 1833 wird die Stadt in nordwestlicher Richtung um den neuen Friedrich-Wilhelms-Stadtteil erweitert :
Den Kern bildet die Friedrich-Wilhelms-Straße (heute Ständeplatz), an dem ab 1834 das neue
kurhessische Ständehaus errichtet wird.


Am 29. August 1848 wird die Eisenbahnstrecke Kassel - Grebenstein als
Teil der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn eingeweiht und Kassel bekommt
einen Bahnanschluss.





                                        
Gebäude im Wandel der Zeit                                                                                  
                                                                                                

Hauptbahnhof
Kassel                                                                                                                         


                               

 

                                  
                                                                  

1852 wurde das Bahnhofsgebäude nach
den Plänen des Hofbaudirektors Engel-
hart aufgeführt und war seiner Zeit eine
viel bewunderte Leistung.
Mit dem Bau der Friedrich- Wilhelms-
Nordbahn 1848 und der Main- Weser-
Bahn erhält Kassel Anschluss an das
Schienennetz. Im Krieg stark zerstört,
sind nur noch Mittelhalle und Klinker-
mosaiken, des Banhofs, auf der Nordfassade erhalten.

                                                    

Im Hauptbahnhof Kassel, der seit
1995 auch Kulturbahnhof ist, 
stehen mehrere tausend qm 
Flächen frei. Außerdem befindet
sich im Südflügel des Bahnhofs die
Ausstellungshalle, die 1997 für die 
documenta 10 von der Deutschen
Bahn hergerichtet wurde. Der 
Südflügel stellt das herausragende
Objekt im Kulturbahnhof dar. Nach
der documenta 10 hat dieser Ge-
bäudeteil unterschiedliche Nutz-
ungen erfahren.  Der Bahnhof selbst
verfügt über viele Geschäfte und ein
Kino. 


                                                                                                                                            




 


                                                     




Die Lage:


Am 18.08.1840 wird der 1. Zug eingeweiht
Nachmittags gegen drei Uhr stehen dichte Menschenmassen an den Hängen des Tannenwäldchens
neben dem Kasseler Hauptbahnhof, um den ersten Zug der Friedrich-Wilhelm-Nordbahn zu bejubeln,
der, mit Fahnen und Blumen geschmückt, die Prominenz der Kasseler Staats- und Stadtbehörden nach Grebenstein bringt.
Als die Lokomotive funkensprühend, fauchend und zischend - der Heizer vor der offenen Feuertür -
an der Menge vorbeifährt, meint ein echter Kasseläner kopf- schüttelnd:
"Nä, nä, mit dem fierigen (feurigen) Dengen (Dingen) fahr ich nit!"





Die Innenstadt


das Rathaus damals (links), sowie heute (rechts)



                                                                                  
       
                                                                        Die Bauweise und auch der Standort haben
                                                                               sich verändert.




Der Friedrichsplatz
alt und neu
                                                                        





Der Königsplatz
                                                                 



        



Läden und Fabriken

Ab ca. 1840 gab es eine Welle von Neueröffnungen in Kassel.

Hier eine Tabelle mit den Daten von ein paar Läden und Fabriken, die neu gegründet wurden.

Teilweise ganz einfache kleine Läden und dann wieder bedeutende Fabriken.

 

Datum

 

Name/Zweck

 

Gründer

 

23.06.1843

Eine Apotheke in der oberen Königsstraße(spätere Engel-Apotheke)

Heinrich August Eduard Sievers

12.04.1946

Anfertigung von kleinen Tafelklavieren, die weltweit einen guten Ruf bekommen

Karl Scheel

07.10.1850

Ein Gaswerk wird gegründet, dieses wird für die Straßenbeleuchtung benötigt (1891 brennen zum ersten Mal elektrische Laternen)

Aktiengesellschaft „Gasbereitungsanstalt zu Cassel"

01.01.1852

Es gibt die ersten Briefmarken

Thurn und Taxis'schen Post

04.01.1864

„Creditverein zu Kassel" ( Heute Kassler Bank) wir gegründet

72 Handwerker und Geschäftsleute

14.10.1864

Eine mechanische Weberei, die u.a. Eisenbahn, Marine und Heer mit Segeltuch beliefern.(1903, 500 Mitarbeiter)

Salomon Fröhlich und Richard Wolff

1868

Eine Kartonfabrik wird gegründet

Kaufmann Georg Wenderoth


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    


Die Bevölkerung in Kassel
Heute, 2006
StadtFläche: 106,79 km²
Einwohner: 199.173 
Stadtgliederung: 23 Stadtteile

Früher, 1847
Einwohner: 34547 Menschen einschließlich der kasernierten Truppen




 


Firmen und Industrien

Posted on 12.06.2006 at 11:59 - <%EntryCommentCount%> Kommentare - Link

Hallo !!

Welche Firmen und großen internationalen Fabriken befanden sich in Kassel während der industriellen Revolution? Und wer gründete sie bzw. sorgte dafür, dass sie wieder geschlossen wurden? Das und noch mehr erfahrt ihr auf dieser Seite

 

Thema 1: Henschel - Die Lokbauwerke

Thema 2: Salzmann - Die Textilfabrik

 

 

 

1.

Henschel ist Kasseler Geschichte. Henschel war eine der größten Firmen Kassels zur Zeit der Industriellen Revolution. Wann immer man in dieser Zeit den Namen Kassel hörte, verband man ihn sofort mit den Henschel-Werken. 1810 gegründet, lieferten die Werke ihre erste Lokomotive 1848

 

1941 wurde die 25.000. Lokomotive gebaut

 

Die Henschel-Werke bauten dampf-, diesel- und elektrisch angetriebene Schienenfahrzeuge

Später kamen Nutz- und Militärfahrzeuge sowie Maschinen und Anlagen vielfältigster Art hinzu

 

Die Henschel-Werke wurden 1969 geteilt, die heutigen Nachfolger sind Bombardier, Daimler sowie Thyssen, die die Magnetschwebebahn Transrapid herstellen und weiterentwickeln

 

Zur Gründung:

1810
Gründung von Georg Christian Carl Henschel in Möncheberg           
1837
Bau eines 2. Werkes in Kassel von Sohn Karl Anton Henschel, nach einem
Brand in dem Möncheberger Werk
29. Juli 1848
Erste Lokomotive ausgeliefert / Sehr schnell spezialisiert sich
Henschel auf den Lokbau
1920
Größtes Lokomotivwerk in Deutschland / Wird zur GmbH umgewandelt
1928 - 1931
Während der Wirtschaftskrise übernimmt Henschel zusammen mit Krupp
die Werke R. Wolf AG, Linke-Hofmann und HANOMAG
1930
Beinahe wäre das Unternehmen wegen der Wirtschaftskrise gescheitert,
dies konnte jedoch abgewendet werden
 
 
 
Das Werk war im II. Weltkrieg eines der wichtigsten Ziele 
von Bombenangriffen und wurde fast vollständig zerstört


Ein ganzes Jahr tüftelten und konstruierten Georg Alexander Karl Henschel und James Brook an der ersten Lokomotive aus Kassel. Ihre Pläne in die Tat umzusetzen dauerte dann noch mal 2 Jahre. Doch 1848 war die 1. Lokomotive, auch Drachen genannt, fertig. Sie war für die hessische Friedrich-Wilhelm-Nordbahn bestimmt. Fahren konnte das 250 PS Starke Fuhrwerk jedoch noch nicht wirklich und wurde deshalb von 12 Pferden gezogen. Der richtige Gleisanschluss folgte erst  um 1872.

1837 hatte die Firma rund 200 Mitarbeiter, da sie von einem Metallwarenladen und der Gießerei zu einer der erfolgreichsten deutschen Maschinenfabriken wurde.
Bis 1844 fertigte die Firma u.a. Glocken, Pumpen, Drehbänke, Dampfkessel und -Maschinen für den deutschen Markt her. Ab Ende des Jahres 1844 setzten vater und Sohn auf dei Eisenbahn und investierten eine Menge Geld in die Gründung der Kurfürst-Friedrich-Wilhelm-Nordbahn, die von Gestungen über Kassel nach Karlshafen führen sollte.
Als Georg Henschel starb, übernahm sein 23 -jähriger Sohn Karl Anton Oskar Henschel das Werk. Unter seiner Leitung wurde die Firma eine Lokomotiv - und Werkzeugmaschinenfabrik mit internationalem Rang.
Allmählich setzte sich die Lokomotive als wichtigstes Henschel-Produkt durch.
1873 war Baunummer 800 erreicht. In der folgenden Wirtschaftskrise baute man statt Lokomotiven notgedrungen sogar Eisenbetten.
Den Aufschwung brachtedann wieder der Export: Um 1900 fertigte Henschel jährlich rund 800 Lokomotiven. Diese wurden in fast allen Staaten Europas sowie nach Asien, Afrika und Südamerika geliefert.

Natürlich musste auch für das Wohl der Arbeiter gesorgt werden. Dafür gab es 46 Wohnhäuser mit jeweils 256 Wohnungen, die meist mit 3 Zimmern ausgestattet waren. 1866 folgten eine Invaliden-,Witwen-und Waisenkasse für die Angestellten.

1894 starb Oskar und überließ die Firma seiner Frau Sophie, und das mit Erfolg: Mit Hilfe ihres Sohnes Karl Anton Theodor und Mitarbeitern investierte sie kräftig in das Werk und widmete sich völlig der Fabrik. Die Zahl der verkauften  Henschel-Loks wuchs ebenso wie die der Beschäftigten.
Sophie war wirtschaflich sehr engagiert und half Waisenkindern für ein neues zuhause, führte für ihre Mitarbeiter freie Arztbehandlungen ein.
Erst mit 70 Jahren zog sie  sich  zurück. Ihr Sohn weitete die Firma bis ins Ruhrgebiet aus und leitete sie bis 1924.


 2.



Salzmann & Comp. in Kassel
Heinrich Salzmann ( 1851 - 1915 ) war der Gründer der Firma Salzmann und Comp. Die Firma
war eine Textilindustrie, die Leinen und Segeltuch herstellte. Das Unternehmen fasste 5 Fabriken,
in Bettenhausen bei Kassel, Melsungen, Einbeck in Hannover, Oederan in Sachsen und Friedland
in Schlesien. 
Die Fabrik wurde später erweitert und beschäftigte 5000 Arbeiter/innen in der Produktion von 
Stoffen, Industrie, Schifffahrt, Eisenbahn 
und vor allem für Armee-Kleidung und Zelte in der Heimat und in den Kolonien.

Kassel heute

Posted on 12.06.2006 at 11:58 - <%EntryCommentCount%> Kommentare - Link

KASSEL!

    -  über 1000-jährige Stadt

    - um ca. 1675 hieß Kassel Cassella

    - einst Residenz der Landgrafen und Kurfürsten

    - später preußische Provinzhauptstadt

    - Sommersitz des letzten deutschen Kaisers im Schloss Wilhelmshöhe

    - Die Stadt ist heute Sitz von einem der drei hessischen Regierungspräsidenten


Home

Posted on 12.06.2006 at 11:54 - <%EntryCommentCount%> Kommentare - Link

UNSER KASSEL WÄHREND DER INDUSTRIELLEN REVOLUTION!!!



       

Hallo Ihr!

Wir wollen euch hier unsere Heimatstadt Kassel während der Zeit der industriellen Revolution vorstellen. Diese fand ca. im Zeitraum von 1850-1905 statt. Unsere Geschichtsbücher sagen unterschiedliche Daten, weshalb unsere Zeitspanne so groß ist.

Gut, unsere Unterthemen sind folgende:

°Stadt Kassel - Ihre Veränderung, ihr Aussehen

°Industrielle Ansiedlung und Veränderungen in Kassel

°Das Leben der Kasseler zur Zeit der industriellen Revolution


 

Wir, das ist eine Projektgruppe der achten Klasse der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel. Wir erarbeiten uns das Thema "Die industrielle Revolution" gerade über unterschiedliche Medien, wie einer Powerpoint Präsentation, durch Referate oder - durch Homepages :-)

Viel Spaß beim Angucken. Falls ihr was zu meckern oder auch zu loben habt - meldet euch bei unserem Forum!

Falls ihr Lust habt, zu chatten, besucht mal unsern Geschichtschat:
http://geschichte8c.mainchat.de




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