![]() |
Industrielle Revolution in Kassel
Startseite - Profil - ArchivPosted on 12.06.2006 at 12:01
|
| 1852 wurde das Bahnhofsgebäude nach den Plänen des Hofbaudirektors Engel- hart aufgeführt und war seiner Zeit eine viel bewunderte Leistung. Mit dem Bau der Friedrich- Wilhelms- Nordbahn 1848 und der Main- Weser- Bahn erhält Kassel Anschluss an das Schienennetz. Im Krieg stark zerstört, sind nur noch Mittelhalle und Klinker- mosaiken, des Banhofs, auf der Nordfassade erhalten. |
| Im Hauptbahnhof Kassel, der seit 1995 auch Kulturbahnhof ist, stehen mehrere tausend qm Flächen frei. Außerdem befindet sich im Südflügel des Bahnhofs die Ausstellungshalle, die 1997 für die documenta 10 von der Deutschen Bahn hergerichtet wurde. Der Südflügel stellt das herausragende Objekt im Kulturbahnhof dar. Nach der documenta 10 hat dieser Ge- bäudeteil unterschiedliche Nutz- ungen erfahren. Der Bahnhof selbst verfügt über viele Geschäfte und ein Kino. |
Die Lage:
Am 18.08.1840 wird der 1. Zug eingeweiht
Nachmittags gegen drei Uhr stehen dichte Menschenmassen an den Hängen des Tannenwäldchens
neben dem Kasseler Hauptbahnhof, um den ersten Zug der Friedrich-Wilhelm-Nordbahn zu bejubeln,
der, mit Fahnen und Blumen geschmückt, die Prominenz der Kasseler Staats- und Stadtbehörden nach Grebenstein bringt.
Als die Lokomotive funkensprühend, fauchend und zischend - der Heizer vor der offenen Feuertür -
an der Menge vorbeifährt, meint ein echter Kasseläner kopf- schüttelnd:
"Nä, nä, mit dem fierigen (feurigen) Dengen (Dingen) fahr ich nit!"
Die Innenstadt
das Rathaus damals (links), sowie heute (rechts)

Die Bauweise und auch der Standort haben
sich verändert.
Der Friedrichsplatz
alt und neu
Der Königsplatz

Läden und Fabriken
Ab ca. 1840 gab es eine Welle von Neueröffnungen in Kassel.
Hier eine Tabelle mit den Daten von ein paar Läden und Fabriken, die neu gegründet wurden.
Teilweise ganz einfache kleine Läden und dann wieder bedeutende Fabriken.
|
Datum |
Name/Zweck |
Gründer |
|
23.06.1843 |
Eine Apotheke in der oberen Königsstraße(spätere Engel-Apotheke) |
Heinrich August Eduard Sievers |
|
12.04.1946 |
Anfertigung von kleinen Tafelklavieren, die weltweit einen guten Ruf bekommen |
Karl Scheel |
|
07.10.1850 |
Ein Gaswerk wird gegründet, dieses wird für die Straßenbeleuchtung benötigt (1891 brennen zum ersten Mal elektrische Laternen) |
Aktiengesellschaft „Gasbereitungsanstalt zu Cassel" |
|
01.01.1852 |
Es gibt die ersten Briefmarken |
Thurn und Taxis'schen Post |
|
04.01.1864 |
„Creditverein zu Kassel" ( Heute Kassler Bank) wir gegründet |
72 Handwerker und Geschäftsleute |
|
14.10.1864 |
Eine mechanische Weberei, die u.a. Eisenbahn, Marine und Heer mit Segeltuch beliefern.(1903, 500 Mitarbeiter) |
Salomon Fröhlich und Richard Wolff |
|
1868 |
Eine Kartonfabrik wird gegründet |
Kaufmann Georg Wenderoth |
Die Bevölkerung in Kassel
Heute, 2006
StadtFläche: 106,79 km²
Einwohner: 199.173
Stadtgliederung: 23 Stadtteile
Früher, 1847
Einwohner: 34547 Menschen einschließlich der kasernierten Truppen
Hallo !!
Welche Firmen und großen internationalen Fabriken befanden sich in Kassel während der industriellen Revolution? Und wer gründete sie bzw. sorgte dafür, dass sie wieder geschlossen wurden? Das und noch mehr erfahrt ihr auf dieser Seite
Thema 1: Henschel - Die Lokbauwerke
Thema 2: Salzmann - Die Textilfabrik
1.
Henschel ist Kasseler Geschichte. Henschel war eine der größten Firmen Kassels zur Zeit der Industriellen Revolution. Wann immer man in dieser Zeit den Namen Kassel hörte, verband man ihn sofort mit den Henschel-Werken. 1810 gegründet, lieferten die Werke ihre erste Lokomotive 1848
1941 wurde die 25.000. Lokomotive gebaut
Die Henschel-Werke bauten dampf-, diesel- und elektrisch angetriebene Schienenfahrzeuge
Später kamen Nutz- und Militärfahrzeuge sowie Maschinen und Anlagen vielfältigster Art hinzu
Die Henschel-Werke wurden 1969 geteilt, die heutigen Nachfolger sind Bombardier, Daimler sowie Thyssen, die die Magnetschwebebahn Transrapid herstellen und weiterentwickeln
Zur Gründung:
1810Gründung von Georg Christian Carl Henschel in Möncheberg
1837
29. Juli 1848Erste Lokomotive ausgeliefert / Sehr schnell spezialisiert sichHenschel auf den Lokbau
1920Größtes Lokomotivwerk in Deutschland / Wird zur GmbH umgewandelt
1928 - 1931Während der Wirtschaftskrise übernimmt Henschel zusammen mit Kruppdie Werke R. Wolf AG, Linke-Hofmann und HANOMAG
1930Beinahe wäre das Unternehmen wegen der Wirtschaftskrise gescheitert,dies konnte jedoch abgewendet werden
Das Werk war im II. Weltkrieg eines der wichtigsten Ziele von Bombenangriffen und wurde fast vollständig zerstört
![]()
Ein ganzes Jahr tüftelten und konstruierten Georg Alexander Karl Henschel und James Brook an der ersten Lokomotive aus Kassel. Ihre Pläne in die Tat umzusetzen dauerte dann noch mal 2 Jahre. Doch 1848 war die 1. Lokomotive, auch Drachen genannt, fertig. Sie war für die hessische Friedrich-Wilhelm-Nordbahn bestimmt. Fahren konnte das 250 PS Starke Fuhrwerk jedoch noch nicht wirklich und wurde deshalb von 12 Pferden gezogen. Der richtige Gleisanschluss folgte erst um 1872.
Bis 1844 fertigte die Firma u.a. Glocken, Pumpen, Drehbänke, Dampfkessel und -Maschinen für den deutschen Markt her. Ab Ende des Jahres 1844 setzten vater und Sohn auf dei Eisenbahn und investierten eine Menge Geld in die Gründung der Kurfürst-Friedrich-Wilhelm-Nordbahn, die von Gestungen über Kassel nach Karlshafen führen sollte.
Als Georg Henschel starb, übernahm sein 23 -jähriger Sohn Karl Anton Oskar Henschel das Werk. Unter seiner Leitung wurde die Firma eine Lokomotiv - und Werkzeugmaschinenfabrik mit internationalem Rang.
Allmählich setzte sich die Lokomotive als wichtigstes Henschel-Produkt durch.
1873 war Baunummer 800 erreicht. In der folgenden Wirtschaftskrise baute man statt Lokomotiven notgedrungen sogar Eisenbetten.
Den Aufschwung brachtedann wieder der Export: Um 1900 fertigte Henschel jährlich rund 800 Lokomotiven. Diese wurden in fast allen Staaten Europas sowie nach Asien, Afrika und Südamerika geliefert.
Sophie war wirtschaflich sehr engagiert und half Waisenkindern für ein neues zuhause, führte für ihre Mitarbeiter freie Arztbehandlungen ein.
Erst mit 70 Jahren zog sie sich zurück. Ihr Sohn weitete die Firma bis ins Ruhrgebiet aus und leitete sie bis 1924.

Salzmann & Comp. in Kassel
Heinrich Salzmann ( 1851 - 1915 ) war der Gründer der Firma Salzmann und Comp. Die Firma
war eine Textilindustrie, die Leinen und Segeltuch herstellte. Das Unternehmen fasste 5 Fabriken,
in Bettenhausen bei Kassel, Melsungen, Einbeck in Hannover, Oederan in Sachsen und Friedland
in Schlesien.
Die Fabrik wurde später erweitert und beschäftigte 5000 Arbeiter/innen in der Produktion von
Stoffen, Industrie, Schifffahrt, Eisenbahn
und vor allem für Armee-Kleidung und Zelte in der Heimat und in den Kolonien.
KASSEL!
- über 1000-jährige Stadt
- um ca. 1675 hieß Kassel Cassella
- einst Residenz der Landgrafen und Kurfürsten
- später preußische Provinzhauptstadt
- Sommersitz des letzten deutschen Kaisers im Schloss Wilhelmshöhe
- Die Stadt ist heute Sitz von einem der drei hessischen Regierungspräsidenten
UNSER KASSEL WÄHREND DER INDUSTRIELLEN REVOLUTION!!!

Hallo Ihr!
Wir wollen euch hier unsere Heimatstadt Kassel während der Zeit der industriellen Revolution vorstellen. Diese fand ca. im Zeitraum von 1850-1905 statt. Unsere Geschichtsbücher sagen unterschiedliche Daten, weshalb unsere Zeitspanne so groß ist.
Gut, unsere Unterthemen sind folgende:
°Stadt Kassel - Ihre Veränderung, ihr Aussehen
°Industrielle Ansiedlung und Veränderungen in Kassel
°Das Leben der Kasseler zur Zeit der industriellen Revolution
Wir, das ist eine Projektgruppe der achten Klasse der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel. Wir erarbeiten uns das Thema "Die industrielle Revolution" gerade über unterschiedliche Medien, wie einer Powerpoint Präsentation, durch Referate oder - durch Homepages :-)
Viel Spaß beim Angucken. Falls ihr was zu meckern oder auch zu loben habt - meldet euch bei unserem Forum!
Falls ihr Lust habt, zu chatten, besucht mal unsern Geschichtschat:
http://geschichte8c.mainchat.de
